Santo Domingo, 18. Mai 2009
Die Dominikanische Republik ist als 80. Mitglied der Internationalen Agen-tur für Erneuerbare Energien (IRENA) beigetreten. Außenminister, Carlos Morales Troncoso unterzeichnete in Berlin die Statuten der Organisation, die sich ausschließlich auf den Ausbau regenerativer Energien in den Entwicklungsländer konzentriert. Die Energie-Agentur will Santo Domingo künftig beraten, seine energiepolitischen Rahmenbedingungen anzupas-sen, Kompetenzen aufzubauen sowie Finanzierung und Technologie- und Wissenstransfer für erneuerbare Energien zu verbessern.
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Santo Domingo 23. April 2009 gmm
Dominikanische Republik auf Platz 33 im Umweltranking Neue EPI-Bewertung für 149 Länder. Die Dominikanische Republik liegt im EPI-Umweltranking (EPI) von 149 Ländern auf Platz 33. Das ist angesichts der nationalen Umstände keine schlechte Wertung. Bei der EPI-Bewertung werden 25 Kriterien berücksichtigt. Platz 1 belegt die Schweiz als "sauberstes Land der Welt" gefolgt von Schweden, Norwegen und Finnland (2-4). Deutschland belegt Platz 13, die USA (einst führende Nation) Platz 39. Der EPI (Environmental Performance Index) stellt die ökologische Leistungsbilanz von Staaten anhand verschiedener Indikatoren zur Umweltqualität quantitativ dar. Er wurde von der US-amerikanischen Yale University initiiert.
Santo Domingo 18. April 2009 gmm
Dominikanische Republik beim OAS-Gipfel Obama: Neuanfang mit Lateinamerika
Santo Domingo / Port of Spain Der dominikanische Präsident Leonel Fernandez wird heute auf der Konferenz Amerikanischer Staaten (OAS) in Trinidad und Tobago sprechen. US-Präsident Barack Obama, den Leonel möglicher Weise persönlich treffen wird, will in den Beziehungen zu Lateinamerika ein neues Kapitel aufschlagen. Das machte er gestern bei der Eröffnung des Gipfeltreffens der Organisation Amerikanischer Staaten klar. Auch mit Kuba werde es einen Neuanfang geben, sagte Obama. Das kommunistische Land ist als einziger Staat des Kontinents von dem Treffen in Trinidad und Tobago ausgeschlossen. Die OAS-Staaten wollen an diesem Wochenende über Fragen der Sicherheit und die Folgen der Weltwirtschaftskrise reden.
Santo Domingo/New York 27. Oktober 2008 gmm
Dominikanische Republik für Obama Die Präsidentschaftswahlen in den USA am 4. November bewegen auch die Parteien und Bürger der Dominikanischen Republik. Hohe Parteivertreter der Regierungspartei PLD und der Oppositionsparteien PRD und PRSC bekräftigen übereinstimmend, dass Sie auf einen Wahlsieg des demokratischen Präsidsentschaftskandidaten Senator Barak Obama (Foto) hoffen. Sowohl der Unterstaatssekretät für Aussenpolitik, Juan Francisco Santamaría (PLD) als auch der Generalsekertär der PRD, Orlando Jorge Mera und der Parteivorsitzende der PRSC Federico Antún Batlle, machten ihre Präferenz deutlich.
Santo Domingo / New York Die Präsidentschaftswahlen in den USA am 4. November bewegen auch die Parteien und Bürger der Dominikanischen Republik. Hohe Parteivertreter der Regierungspartei PLD und der Oppositionsparteien PRD und PRSC bekräftigen übereinstimmend, dass Sie auf einen Wahlsieg des demokratischen Präsidsentschaftskandidaten Senator Barak Obama (Foto) hoffen. Sowohl der Unterstaatssekretät für Aussenpolitik, Juan Francisco Santamaría (PLD) als auch der Generalsekertär der PRD, Orlando Jorge Mera und der Parteivorsitzende der PRSC Federico Antún Batlle, machten ihre Präferenz deutlich.
Santo Domingo 24.Juni 2008 gmm Der Air Dominicana wurde die offizielle Starterlaubnis auf dem Internationalen Flughafen von Las Américas (AILA) von Santo Domingo ertelt. Der erste Flug erfolgte von Caracas, Venezuela nach Punta Cana, wo sich auch die operative Basis der neuen Airline befindet. Zurzeit operiert die Fluggesellschaft mit einer Boing 737-700, die den Namen Punta Cana trägt und eine Kapazität von 148 Passagieren hat. In den nächsten Wochen sollen zwei weitere Maschinen dazu kommen, mit den Namen Puerto Plata und Samaná. Vorerst wird die neue Airline ausschließlich Ziele in Süd- und Nordamerika bedienen. Die Gründung der nationalen Fluggesellschaft, die zur Hälfte aus staatlichen und zur anderen Hälfte aus privatem Kapital finanziert wurde, geht auf eine Initiative des Tourismusministers der Dominikanischen Republik, Felíx Jimenéz, zurück, der mit Air Europa und der Unternehmensgruppe Globalia den Grundstein für diese positive Entwicklung in der zivilen Luftfahrt des Landes legte. Vor zwei Jahren stellte er das Projekt erstmals dem Präsidenten Leonel Fernández vor, in der Überzeugung, dass der Tourismussektor entscheidend von der Erweiterung und Sicherstellung der Flugkapazitäten durch eine nationale Airline profitieren könne. Das erste Abkommen zwischen den staatlichen und den privaten Anteilseignern wurde auf der ITB in Berlin unterzeichnet. Vertreter großer Hotelketten, wie zum Beispiel Sol Mélia, Occidental Hotels, NH Hotels und Viva Wyndham Hotels begrüßten die Entscheidung der Regierung.
Santo Domingo 17. Mai 2008
Die inzwischen stabilen Hochrechnungen nach der Präsidentschaftswahl in der Dominikanischen Republik weisen einen Erfolg für Amtsinhaber Leonel Fernandez aus. Die bisherigen Auszählungen ergeben ca. 53 Prozent für Leonel Fernandez (PLD), ca. 41 Prozent für die PRD und knapp 5 Prozent für die PRSC. Leonel selbst sprach in einer ersten Stellungnahme vor der Presse von einem "eindrucksvollen Triumph für seine Partei, der PLD, und einem Vertrauensbeweis des Volkes" (Foto). Fernandez hat demnach bereits im ersten Wahlgang gewonnen und kann eine dritte Amtszeit antreten.
Santo Domingo 09. Mai 2008
Das Marktforschungsinstitut Penn & Schoen hat heute eine aktuelle Umfrage zur Präsidentschaftswahl am 16. Mai in der Dominikanischen Republik veröffentlicht. Demnach war, ist und bleibt der amtierende Präsident Dr. Leonel Fernandez deutlich Favorit. Penn & Schoen sagen für Leonel 56 Prozent der Stimmen voraus. An zweiter Stelle wird demnach Miguel Vargaz Maldonaldo (PRD) mit 37 Prozent eingestuft. Für Aristy Castro (PRSC) werden 5 Prozent vorausgesagt. Sollte es zu einer zweiten Wahlrunde kommen, wäre Leonel ebenso der Favorit. Das Institut Penn & Schoen arbeitet z. Zt. auch für die US-amerikanische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton.
Santo Domingo 22.April 2008 awa
Wirtschaftszweige: Die wichtigsten Einnahmequellen sind der Tourismus, Transferzahlungen der im Ausland lebenden Dominikaner und die Exportgewinne aus den Freihandelszonen. Mit Ausnahme der Freihandelszonen (2006: -5,1%) konnten diese Bereiche im Jahr 2006 sehr gute Zuwächse erzielen.
Der Tourismussektor konnte im Jahr 2006 einen guten, sich aber verlangsamenden Zuwachs von 5,5% (Vorjahr 11,9%) verzeichnen. Die Einnahmen aus dem Tourismusgeschäft betrugen 3,8 Mrd. USD (2005: 3,5 Mrd. USD). Die Anzahl der Touristen hat sich bei über 4,4 Mio. gehalten. Der Anteil deutscher Touristen ist im Jahr 2006 um weitere 3% zurückgegangen. Damit rangiert Deutschland mit 223.000 Touristen nunmehr nur noch an sechster Stelle.
Die dynamischsten Wirtschaftsbranchen waren im Jahr 2006 die Telekommunikation (+26,1%), das Baugewerbe (+22,7%), Finanz- und Versicherungswesen (+22,4%), der Handel (+11,7%), das Transportwesen (+8,3) und das Hotel- und Gaststättengewerbe (+5,5%).
Aktuelle wirtschaftliche Lage: Die Dominikanische Republik ist ein wirtschaftliches Mittellohnland, das seit 2005 an die hohen Wachstumsraten in den 90er Jahren anknüpfen konnte. Damals war die Dominikanische Republik die am schnellsten wachsende Wirtschaft Lateinamerikas und der Karibik. Das Bruttosozialprodukt pro Kopf verdreifachte sich von 800 USD in 1990 auf 2.400 USD in 2000 (2006: 3.291 USD). Im Jahr 2003 erzeugte die spektakuläre Bankenpleite der größten Geschäftsbank und zwei weiterer Banken eine schwere Wirtschaftskrise (ca. 2% des BSP wurde vernichtet; Wachstumsrate fiel in 2003 auf -0,4%). Erst mit der Konsolidierungspolitik des neuen Präsidenten Leonel Fernández -seit August 2004- und der Zusammenarbeit mit dem IWF konnte die Krise überwunden werden. Die Dominikanische Republik hat sich in beeindruckender Kürze erholt. Beleg dafür sind die besten Wirtschaftsdaten seit 19 Jahren. Im Jahr 2006 zeigte die Dominikanische Republik ein beeindruckendes Wachstum von 10,7% bei anhaltender Inflation von 5,0%.
Puerto Plata 9 April 2008
In Immobilien investieren lohnt sich! Wir alle können sehen, wie der Wert des Euro (verglichen zum Dollar) täglich steigt. Der Wechselkurs ist momentan irgendwo bei 1.60 (Dollar-Euro). Das bedeutet, dass Produkte aus den USA billiger und Reisen in die USA sehr preiswert sind. Aber das bedeutet auch, dass Investitionen in Grundstücke und Eigentum für die Menschen aus der Eurozone in der Dominikanischen Republik attraktiver sind als je zuvor. Die Preise in der Dominikanischen Republik sind an den Dollar gekoppelt, deshalb ist die Dominikanische Republik für Europäer nun billiger als früher (man bekommt 54 Pesos für einen Euro, aber vor einem Jahr bekam man nur 42 Pesos!). Eigentum ist deshalb für Europäer sehr günstig geworden.
In Europa bekommen Menschen um die 3,5% Zinsen für ihre Wertanlagen. Wenn sie in Wertanlagen in der Dominikanischen Republik investieren, z. B. in ein neues Apartment an der Küste können sie dreimal soviel für Ihre Investition zurückbekommen! Gleichzeitig haben die Besitzer einen wunderbaren Ort um ihre Urlaube zu genießen!
Puerto Plata 15 April 2008 ssn
Presidente Bier: Sogar in Florida haben Bierfans das Presidente Bier aus der Dominikanischen Republik entdeckt. Diese Marke steht nun ganz oben auf der Importliste. Auf Süd-Florida Niveau steht diese Ehre Heineken, Corona und Beck's Bier zu, mit Presidente auf dem vierten Platz. Bier wird im Allgemeinen bei einer Temperatur von 6 Grad Celsius getrunken, aber das Presidente ist am besten bei einer Temperatur von 0 Grad! So kalt wie möglich, aber ohne Eis im Bier. Wenn sich Eis an der Flasche bildet ist das ok, da das den frischen Geschmack verstärkt. Viele Bartender lassen kaltes Wasser über die Flasche laufen, damit es aus dem Kühlschrank mit Reif herauskommt. Dies wird begeistert von Presidente Fans unterstützt. Die Tatsache, dass Presidente in Florida so beliebt ist, liegt wohl daran, dass so viele Dominikaner dort leben und arbeiten und dass die Zahl täglich steigt. Die Beliebtheit von Presidente Bier in den USA wird also zweifellos weiterhin steigen.
Santo Domingo 19.März 2008 gmm
Wahlprognose : Glaubt man der neuesten Wahlprognose des Instituts für Meinungsforschung Penn, Schoen & Berland ist die Präsidentschaftswahl in der Dominikanischen Republik schon entschieden. Nach den Ergebnissen einer Umfrage des Instituts erreicht Amtsinhaber Leonel Fernandez 56 Prozent der Wählerstimmen und wäre schon im ersten Wahlgang wiedergewählt. Seine Herausforderer blieben demnach auf der Strecke - Miguel Vargas Maldonaldo mit 32 Prozent, Amable Aristy Castro mit 8 Prozent und Eduardo Estrella mit 0 Prozent. Die Wahl findet im Mai statt.
New York 20. Februar 2008 rrs
Sicherheit: Es ist inzwischen bekannt, dass durch die politische Stabilität, in der sich das Land in den letzten Jahrzehnten befindet, die Dominikanische Republik eine der geringsten Kriminalitätsraten des gesamten amerikanischen Kontinentes (Nord- Mittel- und Südamerika) vorzuweisen hat. Dieser Sicherheitsfaktor ist sehr wichtig für Besucher und Residenten, die sich im ganzen Land frei bewegen können.
Santo Domingo 30.März 2007 gmm
Hollywoodstars in der Domiinkanischen Republik: Die Weltstars Angelina Jolie und Brad Pitt (Foto) wollen an Ostern in der Dominikanischen Republik heiraten. Dies behaupten inzwischen zahlreiche Medien. Demnach will das Schauspieler-Paar aus Hollywood sich im engsten Familienkreis das Ja-Wort geben. Jolie und Pitt hätten sich während eines Urlaubs im vergangenen Jahr in die Dominikanische Republik verliebt: «Während sie dort waren, hat Brad ein grosses Stück Land gekauft und mitgeholfen, gemeinsam mit einem deutschen Arichtekten ein fantastisches Haus zu entwerfen», erzählte ein Freund des Schauspielers. Das Hollywood-Paar sei davon überzeugt, dass die Insel der ideale Ort zum Heiraten sei: «Hier wollen sie Mr. und Mrs. Pitt werden.» Schon mehrmals kursierten Gerüchte über eine bevorstehende Hochzeit, doch immer wieder wurden diese von den beiden dementiert worden: «Jeder von uns war schon einmal verheiratet, und die Ehe hält Menschen nicht zusammen», hatte Jolie vor kurzem in einem Interview gesagt. Das Paar hat nach Pressebreichten ihre Meinung geändert, denn die Flüge für die mittlerweile sechsköpfige Familie in die Dominikanische Republik seien bereits gebucht.
Punta Cana 21.Mai 2007 gmm
Shakira heirate in der Dominikanischen Republik: Pop-Sängerin Shakira hat Heiratspläne. Der Auserwählte, dem sie im September das Ja-Wort geben will, ist der verwöhnte Sohn des früheren argentinischen Präsidenten. Antonio de la Rua gilt als Playboy, der nur zu gern das Geld verprasst, während das Land unter Armut leidet. Nach einer siebenjährigen Beziehung will das Paar unter Palmen heiraten, und zwar in einem Luxusressort in Punta Cana (Dominikanische Republik) will die 30-Jährige im engsten Familienkreis dem Mann ihrer Träume das Ja-Wort geben. Der genaue Termin wird noch geheim gehalten. Während Shakira als UN-Botschafterin Spenden sammelt, wirft Antonio (33) das Geld mit offenen Händen aus dem Fenster. Als Vater Fernando de la Rua in seiner Amtszeit (1999-2001) Argentinien einen strengen Sparkurs verordnete, warf Antonio mit Geld um sich. Auch sonst gibt sich Atinio exzentrisch. Im argentinischen Skigebiet Bariloche lies er alle Pisten für das "gemeine Volk" sperren, um selbst ungestört Ski fahren zu können. Shakira erklärt: "Antonio ist einfach meine große Liebe". Den ersten Hochzeitstermin lies dieser 2002 allerdings platzen. Dieses Jahr soll es dann
Santo Domingo 14.April 2007 gmm
Steinmeier besucht die Dominikanische Republik. Santo Domingo. Für die Dominikanische Republik ist es eine kleine Sensation: Zum ersten Mal kommt ein deutscher Außenminister zu einem offiziellen Staatsbesuch in die Dominikanische Republik. Außenminister Frank-Walter Steinmeier (Foto) wird kommende Woche in Santo Domingo sein. Statt Freizeit stehen dort EU-Verhandlungen mit Regionalgruppen aus Lateinamerika und der Karibik im Mittelpunkt. Steinmeier ist der erste deutsche Außenminister, der die Karibik - und hier die Dominikanische Republik - besucht. Mit ihm reisen hochkarätige Manager auch aus den Branchen Ingenieurwesen sowie Tief- und Kanalbau. Unter ihnen sind Vertreter des Mannheimer Baukonzerns Bilfinger Berger sowie von ThyssenKrupp und Siemens. Der Besuch in Santo Domingo bildet den Abschluss einer Lateinamerikareise. Er besucht die EU-Konferenzen in Santo Domingo am kommenden Donnerstag und Freitag. Partner sind die Regionalzusammenschlüsse Mercosur, die San-José-Gruppe, die Andengemeinschaft und die Rio-Gruppe. In allen Fällen geht es um eine Intensivierung der Zusammenarbeit mit der EU sowie in einigen Fällen um Verhandlungsrunden beziehungsweise Vorbereitungen für mögliche Verhandlungen über ein Assoziationsabkommen mit der Europäischen Union.
Wolfsburg 21.März 2007 gmm
Santo Domingo / Der dominikanische Wirtschaftsminister Eddy M. Martinez zu Besuch in Deutschland: In Wolfsburg informierte er sich über mögliche Geschäftspartner und Investoren. So steht das Unternehmen Innovida für robuste, bezahlbare Häuser, die Tassa GmbH aus dem Universum der Autovision für Windkraft, die PRE GmbH für Solarenergie und Abwasserbehandlung. Der Besuch des Ministers am Rande der Computermesse Cebit galt insofern handfesten ökonomischen Interessen. Die Dominikanische Republik, vielen nur als vergleichsweise billiges Reiseland für jährlich 500 000 Deutsche bekannt, ist, so Martinez, "der Boomstaat in Lateinamerika" mit Wachstumsraten auf China-Niveau. "2006 erreichten wir einen Zuwachs von 10,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts", so der dominikianische Minister. "Ausländische Investoren stehen Schlange", erklärte Martinez, "das Land exportiert längst nicht mehr nur Agrarrohstoffe wie Zucker, Tabak, Kakao oder Kaffee, sondern diversifiziert in nachwachsende Rohstoffe, Elektronik und Dienstleistung." Martinez betonte: "Wir setzen auf Stabilität, Integration in die Weltwirtschaft und Freihandel." Erst jüngst trat die Dominikanische Republik der Cafta (Central American Free Trade Agreement) bei. Außerdem investiere das Land gezielt in Bildung, Gesundheit und Infrastruktur. Für den Eintrag des Wirtschaftsministers ins Goldene Buch der Stadt hatte das Rathaus-Protokoll eigens die Tischfahne in den Landesfarben rot-weiß-blau der Dominikanischen Republik ("Dios patria libertad") aus dem Fundus geholt. Oberbürgermeister Rolf Schnellecke fand spontan eine Lösung für das spezielle Gastgeschenk, das Eddy M. Martinez überreichte, handgemachte Zigarren aus einer der ersten Manufakturen des karibischen Inselstaats: "Normalerweise kommen Gastgeschenke ja in die Sammlung. Aber die Zigarren werden wir aus Anlass anderer offizieller Besuche mit Gästen der Stadt rauchen."
Washington 28.Juli 2005 gmm
Santo Domingo / Der US-Kongress hat heute das Freihandelabkommen CAFTA - dem die Dominikanische Republik angehört - mit hauchdünner Mehrheit genehmigt. 217 Ja-Stimmen standen 215 Nein-Stimmen gegenüber. Die Zustimmung im Kongress war nur möglich aufgrund von 15 Abweichlern aus dem Lager der Demokraten, die gegen die Vorgabe der eigenen Partei gestimmt hatten. 27 Republikaner hatten wiederum gegen die Vorlage der Regierung Bush gestimmt, ebenso ein unabhängiger Abgeordneter. Das Freihandelsabkommen hatte den Senat zuvor bereits am 30. Juni passiert - und zwar mit 54 zu 45 Stimmen. Der Handel zwischen den sieben zukünftigen CAFTA-Staaten erreichte zuletzt einen Umfang von ca. 32 Milliarden Dollar. Die USA haben weitere Freihandelsabkommen mit Canada und Mexico gemeinsam (NAFTA) seit 1994, sowie mit Chile seit 2003. Ökonomen gehen davon aus, dass die Dominikanische Republik von dem CAFTA-Abkommen profitiert.
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